Eine Patenschaft übernehmen
Gemeinnützige Vereine brauchen Spenden um helfen zu können. Patenschaften sind dafür eine beliebte und sinnvolle Möglichkeit. In vielen armen Ländern machen schon ein paar Euro im Monat einen gewaltigen Unterschied aus und ein Kind kann zur Schule gehen und muss nicht hungern. Für fünf oder zehn Euro jeden Monat ist ausreichend Geld vorhanden, um im Rahmen einer internationalen Patenschaft ein oder sogar zwei Menschen finanziell so zu unterstützen, dass eine hoffnungsvolle Zukunft entsteht. Sauberes Trinkwasser, ausreichende Ernährung, medizinische Versorgung und Bildung können so ganz oder anteilsweise finanziert werden und auch Projekte vor Ort für die Gemeinschaft lassen sich mit dem Geld aus Patenschaften realisieren. Ein Dorf erhält durch die Spenden einen Brunnen oder eine Krankenstation und auch im landwirtschaftlichen Bereich lassen sich Entwicklungen vorantreiben.
Es gibt verschiedene Organisationen, die Patenschaften anbieten und jeder, der hier helfen kann, stemmt sich zusammen mit vielen anderen gegen die Armut in der Welt. Bei uns sind zehn Euro nicht viel, doch in Afrika lässt sich damit viel verändern und dabei wird auch Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Durch die Bildung erhalten die Kinder die Möglichkeit später selbst aktiv Veränderungen in ihrem Umfeld herbeizuführen. Sie machen sich selbstständig, schneidern Kleider, fertigen Körbe oder eröffnen eine Hühnerfarm, die der ganzen Familie das Überleben garantiert. Eine Patenschaft ist also der langfristige Grundstein für nachhaltige Veränderungen, die ein ganzes Dorf unterstützen. Neben Patenschaften für Menschen kann man auch eine Patenschaft für ein Projekt übernehmen. Der Bau einer Schule vor Ort oder eine Filteranlage für Flusswasser sind nur zwei von vielen notwendigen Projekten, die langfristig helfen und viele Institutionen suchen auch dafür gezielt Paten. Eine Patenschaft lässt sich auch einfach verschenken und damit lenkt man die Aufmerksamkeit des Beschenkten auf eine konkrete Situation, in der Menschen auf Hilfe angewiesen sind. So werden immer mehr Menschen in den reichen Industrieländern zu Paten, die dort helfen, wo man mit wenig Geld viel Positives erreichen kann.
