Eine Tour durch Kenia

Eine Tour durch KeniaKenia hat eine große Vielfalt an verschiedenen Landschaften zu bieten, die allesamt charakteristisch für den afrikanischen Kontinent sind. An der Küste gibt es lange Sandstrände mit einem schier endlosen Korallenriff. Im Landesinneren erstrecken sich weite Savannen, die große Wildtiere beheimaten und auch die Wüste besetzt weite Teile des Landes. Sogar ein kleiner Teil des Regenwaldes und hohe Berge mit schneebedeckten Gipfeln sind in Kenia zu finden.

 

Individualtourismus im Herzen Afrikas

Der Massentourismus findet in Kenia mehr in den Küstengebieten statt, während sich der Individualtourismus mehr auf das Landesinnere konzentriert. Safaris durch Kenias Savannen werden von abenteuerlustigen Urlaubern stets gerne gebucht. Die „Big Five“ der afrikanischen Tierwelt (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und der Leopard) können dort beobachtet und fotografiert werden. Jedes Safari-Unternehmen hat seine eigene Website und je nachdem, was man in Afrika sehen und erleben möchte, kann man seine ganz persönliche Tour zusammenstellen.
Für Bergsteiger hat das Landesinnere auch so einiges zu bieten. Das Zentrum des Mount-Kenya-Massivs, das mit maximal 5.199 Metern das zweithöchste Bergmassiv in Ostafrika ist, befindet sich zum Beispiel ebenfalls in Kenia. Das riesenhafte Mount-Kenya-Massiv, das von den Einheimischen stets Kirinyaga und Kinyaa genannt wurde (was so viel wie „leuchtender Berg“ bedeutet), ist übrigens der Namensgeber des Landes Kenia.

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Prähistorische Stätten in Kenia

Die archäologischen Ausgrabungen in Kenia sind untrennbar mit dem Familiennamen Leakey verbunden. Der Ursprung der Menschheit, die Entwicklung des „Homo sapiens“, wurde zu einem großen Teil auch in Kenia erforscht. Aber auch vormenschliche Tierarten und sogar einige Dinosaurierarten konnten in Kenia entdeckt werden. Wer sich für archäologische Arbeit interessiert, kann ein paar der Ausgrabungsstätten auch als Tourist besuchen, wobei einige Wirkungsstätten der Paläoanthropologen, wie etwa des „Orrorin tugenensis“, leider nicht besucht werden können, da die Arbeit der Wissenschaftler durch Besucher empfindlich gestört werden würde.

Die Wüste lebt!

Verlässt man die kühle Bergwelt von Marsabit und bewegt sich weiter in nordwestlicher Richtung, gelangt man in den heißesten und vielleicht unerbittlichsten Teil Kenias – die Chalbi Wüste.
Auf der Website eines großen Reiseveranstalters wird ausdrücklich davor gewarnt, diesen Teil Kenias allein und ohne die nötige Ausrüstung zu durchqueren. Der Rand dieser Wüste ist mit Lavabrocken übersät. Bewegt man sich weiter in das Zentrum dieses kargen Landesabschnittes, geht die Landschaft mehr und mehr in eine Sandwüste über. Im Einzugsbereich der größeren Oasen trifft man häufiger auf Gabra-Nomaden, die ihre riesigen Vieherden zu den Wasserlöchern treiben. Zwar kommen sie immer mal wieder mit Stadtmenschen in Kontakt und sie tragen teilweise auch moderne Kleidung, doch vorrangig bleiben diese Nomaden unter sich und führen ihr Leben auf traditionelle Weise.