Africa Cup 2010

Africa Cup 2010Der Africa Cup 2010 wurde vom afrikanischen Confederation Africaine de Football ausgerichtet, und war die 27. Afrikanische Kontinentalmeisterschaft im Fußball. Zum ersten Mal fand dieses Großereignis in Angola statt. Der offizielle Sponsor des Turniers war das Telekommunikationsunternehmen Orange. Die Spiele waren jedoch von einem Attentat überschattet. Dieses fand zwei Tage vor Beginn des Turniers auf die Nationalmannschaft Togos statt, die sich mit dem Bus auf dem Weg zu ihrem Spielort befunden hat. Der Pressesprecher und der Assistenztrainer wurden durch Schüsse tödlich verletzt, mehrere andere schwer verletzt. Daraufhin wurden die Sicherheitsvorkehrungen für die Spiele verschärft. Obwohl sich die Spieler bereit erklärten dennoch an dem Turnier teilzunehmen, beschloss die Regierung von Togo, die Mannschaft zurückzubeordern. Weiterlesen →

Ist Afrika vom Massentourismus betroffen?

Ist Afrika vom Massentourismus betroffen?Der Tourismus ist in vielen Staaten der Welt, auch in Afrika, ein Hauptwirtschaftszweig geworden. Nachdem immer mehr Europäer den Urlaub in Ausland schätzen, und sich diesen auch gern etwas kosten lassen, nehmen die Touristen in manchen Gegenden rapide zu. Je stärker aber die Anpassungen an die Erfordernisse des Tourismus werden, je mehr werden kulturelle und traditionelle Gewohnheiten nur noch als inszenierte Show für die Besucher weitergeführt. Der Tourismus ist dann im Begriff, eine Monokultur zu werden. Ganze Regionen ordnen sich diesem Profitstreben unter, und geben ihr eigentliches Leben auf. Weiterlesen →

Kleidung und Masken in Afrika – was ist die Norm?

Kleidung und Masken in Afrika – was ist die Norm?Typisch afrikanische Kleidung ist in ihrer Vielfalt bis heute Ausdruck der Traditionen der afrikanischen Völker und gehört explizit auch zu deren Alltag. Die fantastischen Muster und Farben, die bekannt für die afrikanische Kleidung sind, werden noch heute zu fast allen Festivitäten gerne getragen.

Die Kleidung der Frauen besteht hier in der Regel aus einem langen Rock, der Ntama heißt. Dazu gehört eine lange Bluse, der Kaba sowie eine passende Kopfbedeckung, diese heißt Doku. Das verwendete Material macht die Kleidung so einzigartig. Als hochwertig gilt dabei der Kentestoff. Dieser ist handgewebt und besonders edel. Er ist das Sinnbild von Reichtum. Die Muster geben mitunter Auskunft über die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Stamm oder einer Familie. Dies ist aber vor allem in der Vergangenheit von Belang gewesen, und heute schon fast in Vergessenheit geraten. Weiterlesen →

Musik aus Afrika – Tradition oder Moderne?

Musik aus Afrika – Tradition oder Moderne?Traditionelle afrikanische Musik besteht aus Musikformen, die noch nicht durch die westliche Musik bestimmt wurden, und die explizit auch auf die präkolonialen Vorstellungen basiert.

Sehr unterschiedliche Kulturen werden hier zusammengefasst, ohne den jeweiligen nationalen  Unterschieden explizit Rechnung zu tragen. Hauptbestandteile der Musik sind Gesang und Trommeln.

Die meisten aller afrikanischen Sprachen sind in der Regel Tonsprachen, deren Bedeutung durch die Tonhöhe unterschieden wird. So werden aus instrumentalen Tonfolgen Texte herausgehört. Afrikanische Musik und Tanz gehören eng zusammen. Ein gesellschaftliches Ereignis ist ohne Masken, Musik und Tanz undenkbar. Die entsprechende Musik gehört speziell zu einer Feier oder einem Ritual. Mitunter werden durch die ständige Wiederholung der Musik tranceartige Zustände erreicht. Selbst bei normalen und täglichen Verrichtungen spielt die Musik hier eine große Rolle. Mit einzelnen Tönen der Trommeln werden ganze Wortketten und Gliedersätze mitgeteilt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ein jahrelanges Training benötigt wird. Die übernatürliche Welt der Geister kommuniziert nach afrikanischem Ritus über die Welt der Musik mit der Wirklichkeit. Bei allen Ereignissen wie Hochzeit oder Geburt werden die Götter, die Geister und immer auch die Ahnen um Rat befragt, hinzugezogen und auch gnädig gestimmt. Weiterlesen →

Die afrikanische Küche

Die afrikanische KücheDie afrikanische Küche teilt sich in vier große Gebiete ein: die nordafrikanische Küche mit orientalischen Einflüssen, die äthiopische Küche, die schwarzafrikanische Küche, die in Zentralafrika und in West- und Ostafrika gekocht wird, und die südafrikanische Cuisine, mit ihren westlichen und asiatischen Einflüssen.

Die Nordafrikanische, die vorwiegend in Marokko, Algerien und Tunesien gekocht wird, besteht vor allem aus Fisch, Meeresfrüchten, Lamm- und Schaffleisch, Datteln, Oliven und Mandeln. Außerdem vielen Gemüsen, Obst und Trauben, sowie Kichererbsen. Salate werden gern als Vorspeise gegessen. Schmorgerichte sind als Hauptmahlzeit beliebt. Das bekannteste Gericht der Gegend ist Kuskus. Fast alle Gerichte sind stark gewürzt. Unter anderem mit Zimt, Muskat, Kreuzkümmel oder Safran. Pfefferminze und Koriander sind ebenfalls beliebt. Fladenbrote werden viel gegessen, als Dessert gibt es süße, honiggetränkte Speisen, zu denen Minztee getrunken wird. Weiterlesen →

Masai Mara in Kenia

Masai Mara in KeniaMasai Mara ist ein Naturschutzgebiet im Staat Kenia in Afrika. Es handelt sich dabei um einen Teil der Serengeti und liegt direkt am Serengeti-Nationalpark. Die Fläche beträgt ungefähr 1.500 Quadratkilometer. Auf einer Höhe von 1600 Metern über dem Meeresspiegel mit zwei Bergen, deren Höhe sogar über 2000 Meter beträgt, ist es eine Bergregion, die sich weit über das afrikanische Gebiet erhebt. Der in diesem Gebiet lebende Volksstamm der Massai gab dem Gebiet seinen Namen. Der zweite Namensteil „Mara“ ist Swahili, und bedeutet so viel wie „Punkt“. Da die Landschaft von oben durch viele einzeln stehende Punkte gefleckt aussieht, hat man diesen Namensteil angehängt. Die hauptsächlich durch Grassavanne gekennzeichnete Landschaft trifft auf die Baumsavanne mit dem Galeriewald entlang des Flusses Mara. Weiterlesen →

Reiseberichte zum Thema Afrika im Netz finden

Reiseberichte zum Thema Afrika im Netz findenDank des Internet ist es möglich, sich vor einer geplanten Reise Berichte von anderen Leuten anzuschauen, die diese Reisen und die Erfahrungen bereits gemacht haben. Früher waren solche Berichte höchstens in Büchern veröffentlicht oder in Zeitschriften. Das Suchen war aufwendig und ist in der Regel unterblieben. Mit einer Suche im Netz hat man mittlerweile jedoch Zugriff auf unzählige Reiseberichte und Veröffentlichungen zum jeweiligen Thema. Diese sind dann auf den einschlägigen Internetseiten meist nach Staaten oder Regionen getrennt, und so schnell von jedem Touristen gefunden. So erhält man schnell auch einen Überblick über die unterschiedlichen Regionen und deren Spezifikation. Für die Reisen nach Afrika kann dies als gute Vorbereitung angesehen werden, denn man findet manch nützlichen Tipp. Weiterlesen →

Das Horn von Afrika

Umgangssprachlich gibt es den Begriff „Das Horn von Afrika“. Als solches bezeichnet man einen keilförmigen Teil Ost-Afrikas, der ein ähnliches Aussehen hat.

Zwischen dem Golf von Aden und dem Indischen Ozean liegt die Somalihalbinsel, die fast deckungsgleich mit dem Teil ist, der auch so genannt wird. Das Horn umfasst außer Somalia auch noch den östlichen Teil Äthiopiens. Ein Großteil des ursprünglichen Ökosystems ist inzwischen durch viele Beweidungen verloren gegangen. Nur noch fünf Prozent sind davon erhalten. Die Fischerei und die zunehmende Versiegelung der Landschaft stellen ein großes Problem dar. Das Horn von Afrika ist in der Gegenwart vor allem als Krisenregion bekannt oder auch berühmt berüchtigt. Piratenüberfälle, humanitäre Katastrophen und gescheiterte Politik bestimmen die Gegend. Weiterlesen →

Wie viele Kolonien gibt es in Afrika?

Wie viele Kolonien gibt es in Afrika?In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg endete Stück für Stück die Kolonialzeit, in dem alle Kolonien in die Unabhängigkeit entlassen wurden. Die letzten Beendigungen von Kolonialherrschaft waren Hongkong 1997 und Macao 1999. Fast alle europäischen Staaten beteiligten sich daran, ein Stück Afrika „ihr Eigen nennen zu können“. So gab es afrikanische Kolonien von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und vielen anderen Nationen.

Das Deutsche Kaiserreich hatte bis 1918 einige Kolonien in Afrika, wie Deutsch-Südwestafrika, welches heute Namibia heißt. Santa-Lucia, Deutsch-Westafrika mit seinen Bereichen Togoland, heute Togo, Kamerun, Teile von Gabun und der Zentralafrikanischen Republik, Kapitai und Koba, Mahinland (1885 an England abgetreten) und Deutsch-Ostafrika, welches heute zu mehreren Staaten gehört, wie Ruanda. Weiterhin Deutsch-Witu, heute der Süden von Kenia, Deutsch-Somaliküste (heute Teil von Somalia) und deutsche Schutzgebiete in der Südsee. Des Weiteren Deutsch-Neuguinea und Deutsch-Samoa sowie Kiautschou. Weiterlesen →

Reiseführer für Afrika

Reiseführer für AfrikaAußer zahlreichen Buchveröffentlichungen als Reiseführer für Afrika gibt es inzwischen auch eine Vielzahl an sogenannten online Reiseführern. Hier findet man viel Wissenswertes über den schwarzen Kontinent und diese Angaben werden ständig aktualisiert, denn gerade die Informationen über die Naturreservate, die Wildreservate, die Städte und die Sehenswürdigkeiten kann man am besten online studieren.

Über Südafrika beispielsweise wird geschrieben, dass es „Eine Welt in einem Land“ sei, und das zu Recht. Felsküsten und Sandstrände, Gebirge, Seen und Flüsse, Trockengebiete und subtropische Wälder, Ackerland und Weinanbaugebiete, das alles ist Südafrika. Nicht zu vergessen die faszinierende Tierwelt. Für ein unvergessliches Urlaubserlebnis sollten die Touristen einen online Reiseführer studieren. Denn viele Informationen sind nicht nur nützlich, sondern immer auch sehr wichtig. Währungen und Gepflogenheiten des uns so fremden Landes bis zu Essgewohnheiten und Fortbewegungsmitteln sollte man sich zuvor unbedingt angesehen haben, damit es im Urlaub nicht zu bösen Überraschungen kommt. Selbst detaillierte Angaben über die bekanntesten Städte wie Kronnstad oder Johannesburg kann man in einem Reiseführer finden. Geschichtliche Hintergründe und geografische Besonderheiten bereiten den Reisenden auf den Urlaub vor. Wer jedoch die Bequemlichkeit eines Reiseführers vor Ort schätzt, der sollte sich nach Möglichkeit explizit nach einer Individualreise erkundigen. Man kann dort in kleinen Reisegruppen eine Safari oder eine Rundreise absolvieren und dabei einen vor Ort ansässigen Reiseführer buchen. Dieser kennt sich in der Regel mit Land und Leuten so gut aus, dass er den Touristen die besonderen Highlights abseits der üblichen Touristenpfade zeigen und etwas dazu erklären kann. Weiterlesen →